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Bericht 2020

Gault&Millau 2020

Klaus Wieczorek hat den Landgasthof Hirschen kurzerhand in «Klaus Steakhouse» umbenannt. Unter neuem Namen gibt es das alte Programm: Fleisch und nochmals Fleisch. Da ist der gebürtige Deutsche nur mit dem Besten zufrieden: Premium Black Angus aus Kansas, Bisonfilet aus Texas, Wagyu Beef aus Japan oder Piemonteser Rindsfilet aus dem Emmental.

Den vielversprechenden Start machen vorzügliche 50 Gramm Miyazaki Wagyu Beef, am Tisch flambiert. Das Beef kommt allerdings ungewürzt und ohne Beilage sehr puristisch auf den Teller; wir hätten eine kleine Garnitur als stimmigen Kontrast geschätzt. Den Carpaccio vom Dry-Aged Beef kombiniert der Chef mit geraspelter Belper Knolle, sizilianischem Olivenöl und Zitronensaft – schade nur, dass das hervorragende Fleisch dadurch ziemlich den Eigengeschmack verliert. Ein Hohelied auf den Purismus stimmen wir doch noch an: Das Bisonfilet und das Piemonteser Rindsfilet vom Grill werden weder mit Sauce noch mit Kräuterbutter serviert, sondern nur mit einer Art Butter «überbacken» – mehr braucht’s tatsächlich nicht. Diesmal gibt’s allerdings Beilagen und die überzeugen nur teils: Der Kartoffelstock ist durch viel zu viel Bärlauch um Welten zu scharf, eine gute Figur macht dagegen das Ratatouille.

Die Schokomousse kommt daher, wie man es in einer Landbeiz erwartet: zu dicht in der Konsistenz, zu süss im Geschmack und mit einer überproportionierten Menge Rahm. Aufmerksamer, unkomplizierter Service.

Gault Millau Bericht online

Gault&Millau 2019

Für Fleischliebhaber ist der «Hirschen» ein Mekka. Da gibt’s verschieden gereifte Edelstücke vom Rind aus dem Emmental oder den USA – perfekt grilliert oder vom Speckstein. Zu Klaus Wieczorek geht man aber auch wegen seiner Landgasthof-Küche. Er servierte zuerst einen «Hirschen»-Salat mit verschiedenen Sorten Grünzeug, angebratenen Speckwürfeln und Champignons. Mit Zutaten aus mehreren Schälchen würzte man dann nach persönlichem Gusto das feine Rindstatar. Aus der Edelfleisch-Ecke kam das kleine Stück vom Miyazaki-Wagyu-Rind, das der Chef am Tisch persönlich mit einer Gasflamme in geschmackliche Höchstform brachte. Der zarte Suure Mocke mit Kartoffelpüree und Broccoli bewies, dass die Küche auch das Garen bei Niedertemperatur fest im Griff hat. Frische Peperonistreifen sorgten beim feinen Filetgulasch Stroganoff für viel Aroma.

Auf eine Coupe Romanoff mussten wir verzichten, weil es – wie der freundliche Service erklärte – im Dorf noch keine Erdbeeren zu kaufen gab. Hut ab! Wir freuten uns dafür an den mit Fruchtscheiben schön angerichteten, authentischen Sorbets. Gut bestückte Weinkarte und ländlich moderate Preise.

Klaus Steakhouse
Meikirchstrasse 11
3042 Ortschwaben
Tel. +41 031 829 01 29
info@klaus-steakhouse.ch

Mo / Di / Fr 08:00 - 23:30
Sa / So 11:00 - 23:30

Betriebsferien 
vom 18.12.2019 - 03.01.2020

Klaus Steakhouse
Meikirchstrasse 11
3042 Ortschwaben
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Mo / Di / Fr 08:00 - 23:30
Sa / So 11:00 - 23:30

 

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vom 18.12.2019 - 03.01.2020